Dienstag, 22. Juni 2010

NettoKOM Prepaid Discounter im Test

Reine Prepaid und Mobilfunk Discounter gibt es einige auf dem Markt, wobei die Anzahl der Mobilfunk Discounter immer größer geworden ist, die nicht nur SIM Karten anbieten, sondern auch noch andere Güter verkaufen. Dazu zählen besonders auch die vielen Lebensmittel Discounter wie Aldi (mit Aldi Talk), Lidl oder Rewe (mit rewecom) bieten mittlerweile eigene Tarife über ihre Geschäfte und das Internet an. Nun will auch der Plus-Nachfolger Netto etwas vom Kuchen der Mobilfunk Discounter ab haben und bringt seinen Tarif NettoKOM an den Start.

Wie bei den meisten Prepaid Discountern üblich geht man bei NettoKOM ebenfalls weder eine Vertragsbindung ein, noch muss man auf eine Mindestlaufzeit des Vertrages Rücksicht nehmen. Auch zahlt man als Kunde von NettoKOM weder eine Grundgebühr noch einen Mindestumsatz, was einer der vielen Vorteile von Prepaid Tarifen ist.

Die Kosten für das Starterpaket von NettoKOM betragen 5 Euro, wobei man hier noch erwähnen muss, dass es gleich 5 Euro Startguthaben dabei gibt, wodurch man eigentlich nichts für die SIM Karte an sich bezahlt, sondern nur für das bereits vorhandene Guthaben. Einsetzen lässt sich die SIM Karte von NettoKOM in alle Handys, die über keinen SIM Lock verfügen. Zudem gibt es 30 Freiminuten inklusive, die man aber nur im Netz von NettoKOM verbrauchen kann.

Für eine Gesprächsminute in alle deutschen Mobilfunknetze zahlt man bei NettoKOM 9 Cent, womit sich Netto einen guten Platz im Preissegment ausgesucht hat. Ebenfalls kann man mit NettoKOM für 9 Cent pro Minute in sämtliche deutsche Festnetze telefonieren, was ein guter Kurs für einen Prepaid Discounter ist.

Eine SMS kostet, genau wie eine Gesprächsminute, 9 Cent pro Stück, wobei es egal ist, in welches deutsche Mobilfunknetz man die SMS versendet, da der Preis übergreifend für alle Mobilfunknetze in Deutschland gilt. Auch mit diesem Preis liegt NettoKOM auf Augenhöhe mit zum Beispiel Fonic.

Möchte man mit seiner SIM Karte von NettoKOM das mobile Internet nutzen, so kostet das pro verbrauchtem Megabyte 24 Cent, wobei hier in der 10 Kilobyte Taktung abgerechnet wird. Wenn man nur hin und wieder mobil ins Internet gehen möchte, dann ist der Preis fair. Auch die gebotenen Geschwindigkeit des mobilen Netzwerks mit GPRS und UMTS sind für einen Prepaid Discounter gut.

Eine kleine Besonderheit sind die 30 Freiminuten, die man jedes Mal bekommt, wenn man seine NettoKOM SIM Karte mit einer 15 Euro Karte auflädt. Genutzt werden können diese Freiminuten aber nur jeweils in das Netz von NettoKOM, für alle anderen Netze zahlt man weiterhin 9 Cent pro Minute.

Wer sich bis zum 31.12.2009 für eine NettoKOM SIM Karte entscheidet, der kann auf 25 Euro Belohnung hoffen, wenn er seine alte Rufnummer mit zu NettoKOM nimmt. Die 25 Euro werden als zusätzliches Gesprächsguthaben gutgeschrieben und sind nur dann zu erhalten, wenn man seinen alten Vertrag fristgerecht gekündigt hat und die Kündigung vor Kauf der NettoKOM SIM Karte noch keine drei Wochen her ist.

NettoKOM dürfte sich mit den direkten Konkurrenten Aldi Talk, rewecom, etc. um die Gunst der Kunden streiten, allerdings wohl keine Gefahr für die etablierten Mobilfunk Discounter wie bigsim oder discoTEL darstellen, die noch günstigere Tarife ermöglichen. Dennoch ist NettoKOM eine günstige Alternative für diejenigen, die nur wenig telefonieren bzw. nur wenige SMS verschicken.

Apple iPad auch mit normaler SIM Karte ?

Mit dem iPhone hat Apple eine Revolution auf dem Markt der Handys und Smartphones geschafft und will diesen Erfolg nun ein wenig erweitern. Und zwar hat Apple das iPad angekündigt, bei dem es sich um einen Tablet PC handelt, der ein ganz neues Gefühl bei der Nutzung des mobilen Internets erzeugen soll.

9,7 Zoll großes Display und das iPhone OS

Das Apple iPad besitzt ein Display mit 9,7 Zoll Größe, das ein vollwertiger Touchscreen ist und mit dem es dank Mulitouch besonders gut zu bedienen sein soll. Durch die gute Haptik des iPad sollen vor allem auch diejenigen begeistert sein, die sonst nicht unbedingt von Touchscreen Bildschirmen angetan sind.

Darüber hinaus befindet sich eine CPU mit einem Gigahertz Taktrate im Apple iPad, die eigens von Apple entwickelt wurde und dem iPad genug Leistung für Spiele und komplexere Apps verleihen soll. Die Applikationen des iPad werden wie gehabt aus dem AppStore geladen, den man ja bereits vom iPhone kennt.

Als Betriebssystem wird auf dem Apple iPad eine modifizierte Version des iPhone OS verwendet, das unter Umständen sogar das bekannte Mac OS X auf kurz oder lang ablösen soll. Zumindest besitzt das iPad mit dem iPhone OS eine sehr gute Plattform um sämtliche altbekannte Applikationen vom iPhone einzusetzen.

Unterschiedliche Versionen des iPad

Vom Apple iPad gibt es mehrere Versionen, die sich technisch voneinander unterscheiden, nämlich in puncto UMTS Fähigkeit und WLAN Modul. Die Preise schwanken zwischen dem günstigsten iPad Modell für 499 US Dollar bis hin zu 829 US Dollar für das teuerste iPad Modell.

In Deutschland könnten die Preise 1:1 umgesetzt werden, allerdings darf darauf gehofft werden, dass sich die Preise zumindest ein wenig nach unten verschieben und eventuell sogar einfach von Dollar in Euro umgerechnet werden, was die iPad Modelle für viele Menschen erschwinglich machen würde.

UMTS Funktion mit Micro SIM Karte

Damit man sich mit dem Apple iPad auch mit dem mobilen Internet verbinden kann, bietet der Tablet PC sowohl ein Wi-Fi Modul als auch einen UMTS Chip. Dieser soll Geschwindigkeit von mindestens HSPA ermöglichen, dennoch dürfte es auch möglich sein, dass HSPA+ oder sogar LTE auf dem iPad Einzug finden.

Beim iPad werden aber keine normalen SIM Karten verwendet, wie man sie aus dem Handy kennt, sondern sogenannte Micro SIM Karten, die um einiges kleiner sind als die üblichen SIM Karten. Deshalb wird es, zumindest am Anfang, nicht möglich sein, seine normale SIM Karte vom Handy aus in das iPad von Apple zu transferieren.

Keine Telefonfunktion beim iPad

Obwohl das iPad auf SIM Karten ausgelegt ist, kann man mit diesem weder telefonieren noch SMS verschicken, was als großer Nachteil des Tablet PCs angesehen wird. Denn sowohl Telefonie als auch das Verschicken von Nachrichten sollte technisch kein Problem für das iPad sein.

Sollten aber genug Menschen sich für SMS und Telefonie auf dem iPad einsetzen, dann könnte es durchaus möglich sein, dass das iPad auch Prepaid Tarife und Vertragstarife für SMS und Gesprächsminuten anbieten kann. Denn damit dürfte dem Erfolg des iPad wirklich nichts mehr im Wege stehen.

Apple iPad auch mit normaler SIM Karte?

Dass das Apple iPad die Micro SIM Karten verwendet, schließt nicht von vornherein aus, dass es auch normale SIM Karten für das iPad geben wird, allerdings dürfte dies dann optional und womöglich gegen Aufpreis geschehen.

Einen Vorteil stellen die Micro SIM Karten besonders für die exklusiven Partner von Apple dar, die sich in Ruhe darauf konzentrieren können, die neuen SIM Karten herzustellen und dabei auch gleich noch neue UMTS Tarife auf den Markt zu bringen.

Man darf in Deutschland zum Beispiel gespannt sein, ob T-Mobile eine neue Datenflat auf den Markt bringen wird und für wie viel Euro man diese monatlich bekommt. Außerdem dürfte es interessant sein, wann eine Drosselung erfolgt und mit welchen Geschwindigkeiten die UMTS Tarife angeboten werden. Mit Sicherheit dürfte HSDPA der Standard werden, viele hoffen sogar auf eine Geschwindigkeit von HSPA+.

Fazit: Ob und wie die Micro SIM Karte von Apple einen Erfolg einfahren wird, steht noch in den Sternen. Auch kann man bisher nur mutmaßen, ob Prepaid Discounter und Vertragsanbieter Micro SIM Karten anbieten werden oder ob diese sich weiter auf die normale SIM Karte setzen.

Trotz allem dürfte es für das Apple iPad in Zukunft neue UMTS Tarife geben, die zudem auch mit optionaler mobiler Datenflat erhältlich sein dürften. Möglicherweise wird das iPad auch irgendwann telefonieren und SMS verschicken können, in der Standardkonfiguration ist es aber nicht vorgesehen.

Mittwoch, 16. Juni 2010

miuntel Datentarif mit 24 Cent pro MB

Im Prepaid Bereich sind die beiden Tarife discoTEL und snoog seven bislang die günstigsten Möglichkeiten, um mobil zu telefonieren. Doch nun ist ein neuer Prepaid Tarif auf den Markt gekommen, der discoTEL & Co. gehörig Konkurrenz macht.

Minutel mit Preis auf discoTEL-Niveau

Genau wie bei discoTEL zahlt man bei Minutel nur 7,5 Cent pro Gesprächsminute, und das in alle deutschen Fest- und Handynetze. Für eine SMS muss man bei Minutel ebenfalls 7,5 Cent pro Einheit bezahlen, was ausgesprochen günstig ist und Minutel zum günstigsten Prepaid Anbieter in Deutschland macht.

Ein weiterer Grund dafür ist, dass Minutel Kunden untereinander sogar nur 4,9 Cent pro Gesprächsminute zahlen müssen und damit noch mehr Geld beim Telefonieren sparen können. Zudem gibt es eine SMS (mit 120 anstatt 160 Zeichen) für Minutel Kunden gratis, solange diese zu anderen Minutel Kunden geschickt wird.

Startguthaben für 9,95 Euro

Für das Starterpaket von Minutel muss man 9,95 Euro bezahlen, was der übliche Standardpreis ist. In diesem Starterpaket sind nicht nur die Prepaid SIM Karte von Minutel und der sehr günstige Einheitstarif enthalten, sondern auch 5 Euro Startguthaben, die sich für Gespräche und SMS gleichermaßen nutzen lassen.

Mobiles Internet sehr günstig

Der einzige Nachteil von discoTEL ist der Preis von 49 Cent pro verbrauchtem Megabyte in puncto mobiles Internet, bei Minutel aber gibt es diesen Nachteil nicht. Minutel verlangt für ein Megabyte Datenvolumen 24 Cent, was ebenfalls der günstigste Kurs für Prepaid Tarife in Deutschland ist und auf einem Niveau mit blau.de und simyo liegen.

Fazit: Der Markt der Prepaid Anbieter hat einen neuen Spitzenreiter, der auf den Namen Minutel hört. Denn neben dem günstigsten Preis für Gespräche und SMS gibt es noch attraktive Boni für Minutel Kunden, die untereinander kommunizieren und sogar einen sehr günstigen Preis für das mobile Surfen.

Mittwoch, 28. April 2010

Prepaid UMTS Tagesflatrates ab 2,50 €

Fonic der Prepaid 9 cent Tarif Discounter bietet seit Anfang des Jahres für alle Fonic Kunden eine UMTS Tagesflatrate an. Für nur 2,50 € am Tag können Nutzer der Fonic Tagesflatrate im Internet mobil surfen. Auch der Anbieter blau.de plant ein ähnliches UMTS Tagesflatrate Angebot.

Bisher können Blau.de Kunden nur zwischen dem Standard Tarif 24 cent pro MB sowie einer UMTS Flatrate mit Abrechnung auf monatlicher Basis wählen. Diese UMTS Flatrate wird bei Blau.de ohne Volumenbeschränkung Angeboten alledings auch im e-plus Netz. D-Netz oder t-mobile sowie Vodafone Datenflatrate Tarife sind im Volumen meistens auf 5 GB im Monat beschränkt. Einer der günstigsten UMTS Flatrate Anbieter ist Simply mit dem "simply Data" Tarif. Hierbei erhlaten Neukunden eine UMTS/HSDPA Flatrate für nur 19,99 im Monat. Hier finden Interessierte einen aktuellen Prepaid UMTS und Datentarife Vergleich sowie eine Übersicht der günstigsten Prepaid Tarife Anbieter im Mobilfunk Discounter Umfeld. Anbieter wie maxxim prepaid sowie BigSIM ermöglichen heutzutage bereits Gespräche und SMS in alle Netzte für nur 8 cent pro Minute.

> Hier finden Sie alle Prepaid Tarife Testsieger im Prepaid UMTS Vergleich

Dienstag, 23. März 2010

Snoog Mobile Prepaid Tarif mit kostenloser ICQ Funktion

Um auf dem hart umkämpften Markt der Prepaid Discounter bestehen zu können, muss man entweder um einiges günstiger als die Konkurrenz sein oder etwas Spezielles im Angebot haben. An den Preisen hat es dem Mobilfunk Discounter snoog mobile lange Zeit gemangelt, dafür hatte er aber etwas Besonderes in petto.

Neuer Einheitstarif bei snoog mobile

Der Dienst von snoog mobile kostete vormals 15 Cent pro Minute und SMS im Einheitstarif, dieser wurde jetzt aber deutlich nach unten korrigiert. Für nur noch 9 Cent pro Gesprächsminute und SMS in sämtliche deutschen Fest- und Mobilfunknetze kann man ab sofort mit der Prepaid SIM Karte von snoog mobile telefonieren und SMS verschicken.

Starterpaket für 9,99 Euro

Wer sich noch bis zum 30.4.2010 für das Starterpaket von snoog mobile entscheidet, der muss dafür einen Preis von 9,99 Euro bezahlen und bekommt zum einen die Prepaid SIM Karte mit dem günstigen Einheitstarif sowie ein integriertes Startguthaben von 5 Euro, das sich für einige Telefonate und SMS verwenden lässt.

Ab dem 30.4.2010 soll das Starterpaket von snoog mobile wieder für den alten Preis von 15 Euro verkauft werden, was weit mehr ist, als es etwa die Konkurrenten McSim oder discoTEL verlangen.

Nach Wunsch kann man auch seine alte Rufnummer mit zu snoog mobile nehmen, bekommt dafür allerdings keinen Bonus, wie es bei vielen anderen Prepaid Discountern der Fall ist.

Kostenlose Nutzung des ICQ-Dienstes

Eine Besonderheit bei snoog mobile ist, dass man sich kostenlos mit dem Netzwerk von ICQ verbinden kann, und das zu jeder Zeit und von überall aus. Das ist vor allem dann sehr nützlich, wenn man viel bei ICQ eingeloggt ist und sich viel mit seinen Freunden über das Chat-Netzwerk unterhält.

Möchte man nicht nur ICQ über das mobile Internet nutzen, dann zahlt man bei snoog mobile dafür 29 Cent pro verbrauchtem Megabyte, was nur wenig über den günstigsten Tarifen von blau.de und Fonic liegt.

Fazit: Wer viel bei ICQ online ist und auch unterwegs nicht auf den Instant Messenger verzichten möchte, der kann mit snoog mobile sicherlich viel anfangen. Neben der Möglichkeit ICQ kostenlos mobil zu nutzen, kann man mit snoog mobile auch günstig mobil telefonieren.

Denn mit dem Einheitstarif von 9 Cent liegt snoog mobile auf einem Niveau mit Fonic oder simyo, die zu den gestandenen Prepaid Discountern in Deutschland gehören.

Dienstag, 17. November 2009

Mobiles Internet per Prepaid UMTS im Vergleich

War es zu früheren Zeiten noch undenkbar einmal Internet zu Hause zu haben, galt es lange auch als Wunschdenken, mobil ins Internet gehen zu können. Doch mittlerweile gibt es nicht nur Internet in den meisten Heimen in Deutschland und Europa, sondern auch mehrere Möglichkeiten um sich mit dem mobilen Internet zu verbinden. Zwei davon sind via UMTS Stick und via mobiler Datenflatrate auf dem Smartphone. Diese beiden Varianten bieten ihre jeweiligen Vor- und Nachteile, die es im folgenden zu beleuchten gilt.

Die Leistungen in der Übersicht

Bei der Entscheidung zwischen UMTS Prepaid Stick und mobiler Datenflatrate für das Handy gibt es im Bereich der Leistungen wenig Unterschiede. Die Geschwindigkeit der meisten Angebote beträgt bis zu HSDPA Geschwindigkeit, also 7,2 Mbit pro Sekunde, HSDPA Speed ist in den meisten Teilen Deutschlands verfügbar und ermöglicht schnelles Surfen auch unterwegs.

Ein möglicherweise entscheidender Unterschied zwischen einem UMTS Stick und einer Datenflat für das Handy ist die Volumengrenze bei der Drosselung der Geschwindigkeit. Bei den meisten Prepaid SIM Karten mit mobiler Datenflatrate liegt das Limit des Volumens bei 300 Megabyte, verbraucht man innerhalb eines Monats mehr Volumen, dann wird die Geschwindigkeit von HSDPA auf UMTS bzw. GPRS gedrosselt.

Bei den meisten UMTS Surfstick Angeboten gibt es zwar auch eine Drosselung, allerdings wird diese erst bei einem verbrauchten Volumen von 1 Gigabyte in Kraft gesetzt, was immerhin mehr als das Dreifache der Prepaid SIM Karten ist und besonders für diejenigen interessant ist, die auch unterwegs viel Surfen und dort nicht auf eine hohe Geschwindigkeit verzichten möchten.


Der preisliche Vergleich


Neben den Leistungen ist auch das preisliche Verhältnis von UMTS Stick zur Prepaid SIM Datenflat interessant. Zuerst einmal sind die Bereitstellungskosten für eine Prepaid SIM Karte um einiges günstiger als die für einen UMTS Stick.

Eine günstige Prepaid SIM Karte bekommt man schon für gut 10 Euro in einem Starterpaket samt 5 Euro Startguthaben, den günstigsten Prepaid UMTS Surfstick gibt es bei Maxxim für rund 50 Euro. Bei vielen anderen Prepaid Discountern zahlt man für einen UMTS Surfstick bis zu 90 Euro, allerdings liegt bei den UMTS Sticks eine Prepaid SIM Karte schon bei, weshalb keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Bedenken muss man bei der Wahl einer Prepaid SIM Karte aber auch, dass man sich gegebenenfalls ein Smartphone besorgen muss, mit dem man das mobile Internet auch nutzen kann. Das kann mitunter um einiges teurer sein als der Preis für einen UMTS Stick (das iPhone kostet ca. 600 Euro ohne Vertrag!).

Der Preis für das mobile Surfen liegt bei einem UMTS Stick bei ca. 10-20 Euro für einen Flatrate für einen Monat, eine Tagesflatrate gibt es schon ab 2,50 Euro bei Fonic. Ebenfalls ab 10 Euro startet das Preissegment für eine Datenflatrate auf dem Handy (bei E-Plus), im Normalfall zahlt man aber um die 20 Euro für einen Monat endlosen Surfens.

Das Verhalten als tragende Rolle

Wie bei vielen anderen Entscheidungen ist es wichtig zu wissen, welcher Nutzergruppe man angehört und wie man das mobile Internet für sich nutzen möchte. Setzt man darauf, dass man nur hin und wieder News lesen und E-Mails empfangen möchte, dann kann man getrost zu einem Smartphone mit einer mobilen Datenflat greifen.

Möchte man aber gerne auch mobile Spiele spielen oder arbeitet nebenher mit einem Note- oder Netbook, dann leistet ein UMTS Stick bessere Dienste, denn immerhin kann man diesen auch im Büro verwenden, wenn man zum Beispiel am Laptop sitzt und einmal etwas nachschauen möchte.

Zudem haben wohl mehr Leute einen internetfähigen Rechner bzw. einen Laptop zu Hause als ein Smartphone, mit dem es auch Spaß macht das mobile Internet zu Rate zu ziehen. Darum kann man bei der Entscheidung viel Geld sparen, wenn man entweder schon einen Laptop (und möglicherweise schon einen Prepaid UMTS Stick) bzw. ein Smartphone besitzt und nur noch der passende Tarif für die Prepaid Internetflatrate fehlt.


Fazit:
Die Wahl, mit welchem der beiden Varianten man auf das mobile Internet zugreifen möchte, muss jeder Nutzer für sich selbst tragen. Preislich gibt es nur geringe Unterschiede und auch die Leistung an sich ist ungefähr gleich.

Darum kommt es darauf an, ob man lieber mit einem Note- oder Netbook online gehen möchte oder ab man dazu lieber sein Smartphone wie das Apple iPhone oder das HTC Tattoo verwendet, um sich ins Internet einzuwählen.

Prepaid UMTS Surfstick bei Alice Mobile

Neben einem neuen Tarif für den Mobilfunk hat Alice Mobile auch einen UMTS Surfstick im Sortiment, mit dem man die Kunden begeistern möchte. Will man den UMTS Stick von Alice Mobile bestellen, dann muss man dazu eine der beiden Daten Optionen im Tarif wählen, da sonst eine Buchung des Sticks mitsamt der Alice Mobile Prepaid SIM Karte nicht möglich ist.

Preisübersicht

Den UMTS Stick von Alice Mobile kann man auf zwei verschiedenen Wegen bezahlen, entweder man nimmt den Sofortpreis von 69,90 Euro in Kauf, oder aber man entscheidet sich für einen Vertrag mit 24-monatiger Laufzeit und zahlt dann nur 2,90 Euro pro Monat für den Stick, kann sich aber den Sofortpreis sparen. Insgesamt spart man bei der monatlichen Zahlung sogar noch 30 Cent im Vergleich zum sofortigen Kauf, was sicherlich ein gutes Angebot ist.

Die beiden oben erwähnten Daten Optionen sind die Mobile Internet Version und die Mobile Internet Flatrate Option, von denen man sich eine aussuchen muss. Die günstigere Variante ist die Mobile Internet Version, die bei 24-monatiger Vertragslaufzeit 6,90 Euro pro Monat kostet, wenn man sich gegen eine Vertragslaufzeit entscheidet, dann zahlt man 9,90 Euro monatlich.

Variante Nummer zwei ist die Mobile Internet Flatrate, die bei 24-monatiger Laufzeit des Vertrages 14,90 Euro pro Monat kostet und ohne laufenden Vertrag auf Prepaid Basis für 19,90 Euro zu haben ist. Wenn man schnell zuschlägt, dann bekommt man sogar die ersten 3 Monate ohne die 14,90 Euro Grundgebühr, muss sich dann aber wie erwähnt für einen Vertrag über zwei Jahre entscheiden.

Die Konditionen im Überblick

Mit der Mobile Internet Datenoption kann man 300 Megabyte pro Monat an Volumen zum Surfen verwenden, was nach Berechnung von Alice Mobile für ca. 15.000 E-Mails der Größe 20 Kilobyte oder 5.000 Besuche von Webseiten (Volumenverbrauch von 60 Kilobyte pro Seite) ausreicht. Jedes weitere verbrauchte Megabyte schlägt bei Alice Mobile mit 25 Cent zu Buche.

Bei der Mobile Internet Flatrate Variante bekommt man den gesamten Monat lang Internet unterwegs, und das mit Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit pro Sekunde, was dem HSDPA Standard entspricht, der auch bei der abgespeckten Mobile Internet Datenoption möglich ist. Anders als bei dieser Version ist man mit der Flatrate aber zum monatlichen Festpreis im Internet unterwegs und muss keinen Aufschlag ab einem bestimmten verbrauchten Volumen fürchten. Allerdings hat Alice Mobile eine Drosselung eingebaut, die ab 1 Gigabyte verbrauchtem Datenvolumen von HSDPA auf UMTS bzw. GPRS Geschwindigkeit mindert.

Fazit: Das Angebot von Alice Mobile mit UMTS Stick ist mehr als fair, da man für die Flatrate mit laufendem Vertrag nur 14,90 Euro bezahlt und sogar die ersten drei Monate umsonst bekommt. Rechnet man noch die 2,90 Euro monatlich für den UMTS Stick dabei, dann hat man zwei Jahre mobiles Internet für 17,80 Euro im Monat bzw. 373,80 Euro für zwei Jahre.

Die Mobile Internet Version hingegen eignet sich wirklich nur für Leute, die nur selten mit ihrem Laptop oder Netbook ins mobile Internet gehen möchten, da 300 Megabyte schnell verbraucht sind und man ab da mit 25 Cent pro weiterem Megabyte rechnen muss.