Dienstag, 22. Juni 2010

NettoKOM Prepaid Discounter im Test

Reine Prepaid und Mobilfunk Discounter gibt es einige auf dem Markt, wobei die Anzahl der Mobilfunk Discounter immer größer geworden ist, die nicht nur SIM Karten anbieten, sondern auch noch andere Güter verkaufen. Dazu zählen besonders auch die vielen Lebensmittel Discounter wie Aldi (mit Aldi Talk), Lidl oder Rewe (mit rewecom) bieten mittlerweile eigene Tarife über ihre Geschäfte und das Internet an. Nun will auch der Plus-Nachfolger Netto etwas vom Kuchen der Mobilfunk Discounter ab haben und bringt seinen Tarif NettoKOM an den Start.

Wie bei den meisten Prepaid Discountern üblich geht man bei NettoKOM ebenfalls weder eine Vertragsbindung ein, noch muss man auf eine Mindestlaufzeit des Vertrages Rücksicht nehmen. Auch zahlt man als Kunde von NettoKOM weder eine Grundgebühr noch einen Mindestumsatz, was einer der vielen Vorteile von Prepaid Tarifen ist.

Die Kosten für das Starterpaket von NettoKOM betragen 5 Euro, wobei man hier noch erwähnen muss, dass es gleich 5 Euro Startguthaben dabei gibt, wodurch man eigentlich nichts für die SIM Karte an sich bezahlt, sondern nur für das bereits vorhandene Guthaben. Einsetzen lässt sich die SIM Karte von NettoKOM in alle Handys, die über keinen SIM Lock verfügen. Zudem gibt es 30 Freiminuten inklusive, die man aber nur im Netz von NettoKOM verbrauchen kann.

Für eine Gesprächsminute in alle deutschen Mobilfunknetze zahlt man bei NettoKOM 9 Cent, womit sich Netto einen guten Platz im Preissegment ausgesucht hat. Ebenfalls kann man mit NettoKOM für 9 Cent pro Minute in sämtliche deutsche Festnetze telefonieren, was ein guter Kurs für einen Prepaid Discounter ist.

Eine SMS kostet, genau wie eine Gesprächsminute, 9 Cent pro Stück, wobei es egal ist, in welches deutsche Mobilfunknetz man die SMS versendet, da der Preis übergreifend für alle Mobilfunknetze in Deutschland gilt. Auch mit diesem Preis liegt NettoKOM auf Augenhöhe mit zum Beispiel Fonic.

Möchte man mit seiner SIM Karte von NettoKOM das mobile Internet nutzen, so kostet das pro verbrauchtem Megabyte 24 Cent, wobei hier in der 10 Kilobyte Taktung abgerechnet wird. Wenn man nur hin und wieder mobil ins Internet gehen möchte, dann ist der Preis fair. Auch die gebotenen Geschwindigkeit des mobilen Netzwerks mit GPRS und UMTS sind für einen Prepaid Discounter gut.

Eine kleine Besonderheit sind die 30 Freiminuten, die man jedes Mal bekommt, wenn man seine NettoKOM SIM Karte mit einer 15 Euro Karte auflädt. Genutzt werden können diese Freiminuten aber nur jeweils in das Netz von NettoKOM, für alle anderen Netze zahlt man weiterhin 9 Cent pro Minute.

Wer sich bis zum 31.12.2009 für eine NettoKOM SIM Karte entscheidet, der kann auf 25 Euro Belohnung hoffen, wenn er seine alte Rufnummer mit zu NettoKOM nimmt. Die 25 Euro werden als zusätzliches Gesprächsguthaben gutgeschrieben und sind nur dann zu erhalten, wenn man seinen alten Vertrag fristgerecht gekündigt hat und die Kündigung vor Kauf der NettoKOM SIM Karte noch keine drei Wochen her ist.

NettoKOM dürfte sich mit den direkten Konkurrenten Aldi Talk, rewecom, etc. um die Gunst der Kunden streiten, allerdings wohl keine Gefahr für die etablierten Mobilfunk Discounter wie bigsim oder discoTEL darstellen, die noch günstigere Tarife ermöglichen. Dennoch ist NettoKOM eine günstige Alternative für diejenigen, die nur wenig telefonieren bzw. nur wenige SMS verschicken.

Apple iPad auch mit normaler SIM Karte ?

Mit dem iPhone hat Apple eine Revolution auf dem Markt der Handys und Smartphones geschafft und will diesen Erfolg nun ein wenig erweitern. Und zwar hat Apple das iPad angekündigt, bei dem es sich um einen Tablet PC handelt, der ein ganz neues Gefühl bei der Nutzung des mobilen Internets erzeugen soll.

9,7 Zoll großes Display und das iPhone OS

Das Apple iPad besitzt ein Display mit 9,7 Zoll Größe, das ein vollwertiger Touchscreen ist und mit dem es dank Mulitouch besonders gut zu bedienen sein soll. Durch die gute Haptik des iPad sollen vor allem auch diejenigen begeistert sein, die sonst nicht unbedingt von Touchscreen Bildschirmen angetan sind.

Darüber hinaus befindet sich eine CPU mit einem Gigahertz Taktrate im Apple iPad, die eigens von Apple entwickelt wurde und dem iPad genug Leistung für Spiele und komplexere Apps verleihen soll. Die Applikationen des iPad werden wie gehabt aus dem AppStore geladen, den man ja bereits vom iPhone kennt.

Als Betriebssystem wird auf dem Apple iPad eine modifizierte Version des iPhone OS verwendet, das unter Umständen sogar das bekannte Mac OS X auf kurz oder lang ablösen soll. Zumindest besitzt das iPad mit dem iPhone OS eine sehr gute Plattform um sämtliche altbekannte Applikationen vom iPhone einzusetzen.

Unterschiedliche Versionen des iPad

Vom Apple iPad gibt es mehrere Versionen, die sich technisch voneinander unterscheiden, nämlich in puncto UMTS Fähigkeit und WLAN Modul. Die Preise schwanken zwischen dem günstigsten iPad Modell für 499 US Dollar bis hin zu 829 US Dollar für das teuerste iPad Modell.

In Deutschland könnten die Preise 1:1 umgesetzt werden, allerdings darf darauf gehofft werden, dass sich die Preise zumindest ein wenig nach unten verschieben und eventuell sogar einfach von Dollar in Euro umgerechnet werden, was die iPad Modelle für viele Menschen erschwinglich machen würde.

UMTS Funktion mit Micro SIM Karte

Damit man sich mit dem Apple iPad auch mit dem mobilen Internet verbinden kann, bietet der Tablet PC sowohl ein Wi-Fi Modul als auch einen UMTS Chip. Dieser soll Geschwindigkeit von mindestens HSPA ermöglichen, dennoch dürfte es auch möglich sein, dass HSPA+ oder sogar LTE auf dem iPad Einzug finden.

Beim iPad werden aber keine normalen SIM Karten verwendet, wie man sie aus dem Handy kennt, sondern sogenannte Micro SIM Karten, die um einiges kleiner sind als die üblichen SIM Karten. Deshalb wird es, zumindest am Anfang, nicht möglich sein, seine normale SIM Karte vom Handy aus in das iPad von Apple zu transferieren.

Keine Telefonfunktion beim iPad

Obwohl das iPad auf SIM Karten ausgelegt ist, kann man mit diesem weder telefonieren noch SMS verschicken, was als großer Nachteil des Tablet PCs angesehen wird. Denn sowohl Telefonie als auch das Verschicken von Nachrichten sollte technisch kein Problem für das iPad sein.

Sollten aber genug Menschen sich für SMS und Telefonie auf dem iPad einsetzen, dann könnte es durchaus möglich sein, dass das iPad auch Prepaid Tarife und Vertragstarife für SMS und Gesprächsminuten anbieten kann. Denn damit dürfte dem Erfolg des iPad wirklich nichts mehr im Wege stehen.

Apple iPad auch mit normaler SIM Karte?

Dass das Apple iPad die Micro SIM Karten verwendet, schließt nicht von vornherein aus, dass es auch normale SIM Karten für das iPad geben wird, allerdings dürfte dies dann optional und womöglich gegen Aufpreis geschehen.

Einen Vorteil stellen die Micro SIM Karten besonders für die exklusiven Partner von Apple dar, die sich in Ruhe darauf konzentrieren können, die neuen SIM Karten herzustellen und dabei auch gleich noch neue UMTS Tarife auf den Markt zu bringen.

Man darf in Deutschland zum Beispiel gespannt sein, ob T-Mobile eine neue Datenflat auf den Markt bringen wird und für wie viel Euro man diese monatlich bekommt. Außerdem dürfte es interessant sein, wann eine Drosselung erfolgt und mit welchen Geschwindigkeiten die UMTS Tarife angeboten werden. Mit Sicherheit dürfte HSDPA der Standard werden, viele hoffen sogar auf eine Geschwindigkeit von HSPA+.

Fazit: Ob und wie die Micro SIM Karte von Apple einen Erfolg einfahren wird, steht noch in den Sternen. Auch kann man bisher nur mutmaßen, ob Prepaid Discounter und Vertragsanbieter Micro SIM Karten anbieten werden oder ob diese sich weiter auf die normale SIM Karte setzen.

Trotz allem dürfte es für das Apple iPad in Zukunft neue UMTS Tarife geben, die zudem auch mit optionaler mobiler Datenflat erhältlich sein dürften. Möglicherweise wird das iPad auch irgendwann telefonieren und SMS verschicken können, in der Standardkonfiguration ist es aber nicht vorgesehen.

Mittwoch, 16. Juni 2010

miuntel Datentarif mit 24 Cent pro MB

Im Prepaid Bereich sind die beiden Tarife discoTEL und snoog seven bislang die günstigsten Möglichkeiten, um mobil zu telefonieren. Doch nun ist ein neuer Prepaid Tarif auf den Markt gekommen, der discoTEL & Co. gehörig Konkurrenz macht.

Minutel mit Preis auf discoTEL-Niveau

Genau wie bei discoTEL zahlt man bei Minutel nur 7,5 Cent pro Gesprächsminute, und das in alle deutschen Fest- und Handynetze. Für eine SMS muss man bei Minutel ebenfalls 7,5 Cent pro Einheit bezahlen, was ausgesprochen günstig ist und Minutel zum günstigsten Prepaid Anbieter in Deutschland macht.

Ein weiterer Grund dafür ist, dass Minutel Kunden untereinander sogar nur 4,9 Cent pro Gesprächsminute zahlen müssen und damit noch mehr Geld beim Telefonieren sparen können. Zudem gibt es eine SMS (mit 120 anstatt 160 Zeichen) für Minutel Kunden gratis, solange diese zu anderen Minutel Kunden geschickt wird.

Startguthaben für 9,95 Euro

Für das Starterpaket von Minutel muss man 9,95 Euro bezahlen, was der übliche Standardpreis ist. In diesem Starterpaket sind nicht nur die Prepaid SIM Karte von Minutel und der sehr günstige Einheitstarif enthalten, sondern auch 5 Euro Startguthaben, die sich für Gespräche und SMS gleichermaßen nutzen lassen.

Mobiles Internet sehr günstig

Der einzige Nachteil von discoTEL ist der Preis von 49 Cent pro verbrauchtem Megabyte in puncto mobiles Internet, bei Minutel aber gibt es diesen Nachteil nicht. Minutel verlangt für ein Megabyte Datenvolumen 24 Cent, was ebenfalls der günstigste Kurs für Prepaid Tarife in Deutschland ist und auf einem Niveau mit blau.de und simyo liegen.

Fazit: Der Markt der Prepaid Anbieter hat einen neuen Spitzenreiter, der auf den Namen Minutel hört. Denn neben dem günstigsten Preis für Gespräche und SMS gibt es noch attraktive Boni für Minutel Kunden, die untereinander kommunizieren und sogar einen sehr günstigen Preis für das mobile Surfen.